Bag of Bones

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch “Bag of Bones” von Stephen King gelesen hab. Ich meine sogar, dass es eins meiner ersten englischen Bücher war (lassen wir die Schullektüre mal außen vor).
Auf deutsch trägt das Buch den Titel “Sara”.

Die Story dreht sich um den Schriftsteller Michael Noonan, der nach dem Tod seiner Frau vor vier Jahren an einer Schreibblockade leidet. Um mehr über die Umstände des Todes seiner Frau zu erfahren, lässt er sich im gemeinsamen Ferienhaus “Sara laughs” nieder. Schon bald kommt es zu merkwürdigen Vorfällen. Nachts hört Noonan ein Kind weinen und die Magnetbuchstaben am Kühlschrank formen seltsame Nachrichten. Noonan entscheidet, der Vergangenheit des Hauses auf den Grund zu gehen – zum Unmut der Nachbarn…

Der US-Sender A&E Network lässt den Stoff des Buches gerade zu einem zweiteiligen Fernsehfilm umsetzen. Die Rolle des Michael Noonan wird dabei von dem bekannten Schauspieler Pierce Brosnan verkörpert. Man kann gespannt sein…

Hier noch ein Teaser zur Serie:

Wer daran gefallen gefunden hat, kann im folgenden Video noch mehr Material sehen, kommentiert von dem sichtlich gealterten Pierce Brosnan:

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Eine neue Veröffentlichung und mehr

Einige Zeit ist es hier ruhig gewesen – ich versuche mich zu bessern…

Unter “Veröffentlichungen” habe ich einen neuen Eintrag eingestellt. Im VSS Verlag ist die Anthologie “Der letzte Mensch auf Erden” erschienen. Sie enthält meine Geschichte “Zu spät”

Am vergangenen Samstag wurde in Dreieich der deutsche Phantastik Preis verliehen. Zwei Anthologien, in denen ich mit je einer Geschichten vertreten bin, waren in der Kategorie “Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung” nominiert. “Weltentor” hat es dabei auf Platz 2 geschafft und “Dark Vampire” auf Platz 4.

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Endlich im deutschen Free-TV: Warehouse 13

Endlich, nachdem bereits zwei komplette Staffeln in den USA gezeigt wurden und eine dritte Staffel in den Startlöchern steht, bringt RTL II die Serie Warehouse 13 ins deutsche Free-TV. (Auf sky  ist die Serie bereits seit September 2010 zu sehen)

Ich habe noch keine einzige Folge der Serie gesehen und bin Feuer und Flamme darauf in die Story rund um das geheime Lager der US-Regierung abzutauchen.

Die Serie basiert auf eine Verschwörungstheorie die besagt, dass die US-Regierung ein geheimes Lagerhaus unterhält, in dem geheimnisvolle, rätselhafte oder übernatürliche Dinge aufbewahrt werden. In solch einem Lagerhaus wird am Ende des Film “Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes” die Bundeslade verstaut. Und es ist eben dieses Lagerhaus, (es wird enthüllt, dass es sich auf dem Gelände der Area 51 befindet) zu dem Indiana Jones am Anfang von “Königreich des Kristallschädels” zurückkehrt.

Zurück zur Serie: Die Geheimdienst-Agenten Myka Bering und Peter Lattimer arbeiten im Warehouse 13. Ihre Aufgabe besteht darin die eingelagerten Gegenstände zu bewachen und weitere geheimnisvolle Dinger der Sammlung hinzuzufügen. Natürlich wird dabei einiges aus dem Ruder laufen…

Da die Serie im gleichen “Universum” wie Eureka spielt, erwarte ich neben spannenden Geschichten auch eine interessante Charakterentwicklung und subtilen Humor.

Wo wir gerade bei Eureka sind: In der zweiten Staffel kommt Douglas Fargo ins Warehouse 13 und wird mit einem neuen Computersystem für Verwirrung sorgen. (In der gleichen Folge hat übrigens auch der uns allen aus Star Trek: DS9 bekannte René Auberjonois einen Gastauftritt)

Hier noch ein englischer Trailer zur Serie:

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Rezension: Ich bin kein Serienkiller von Dan Wells

Ich habe das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen und hatte nie zuvor etwas darüber gehört oder gelesen. Da ich gerade mit „Metro 2033“ (die Rezension wird hoffentlich bald folgen) fertig geworden war, fing ich noch am selben Tag an, mein neues Buch zu lesen. Ich bin ein kritischer Leser – wenn mir ein Buch nicht hundertprozentig oder auch nur abschnittsweise nicht gefällt, kann sich der Prozess des Lesens durchaus über einige Wochen hinweg ziehen. Für „Ich bin kein Serienkiller“ habe ich gerade mal 6 Tage gebraucht, von denen ich an zwei nicht einmal Zeit gefunden hatte, um das Buch zur Hand zu nehmen.

Dan Wells schreibt aus der ersten Person über den 15-jährigen John Wayne Cleaver, der in der amerikanischen Kleinstadt Clayton lebt. Er stammt aus zerrütteten Familienverhältnissen und seine Mutter arbeitet, gemeinsam mit seiner Tante als Bestatter in der an das Familienhaus angrenzenden Leichenhalle. John durfte schon früh in der Leichenhalle aushelfen und es macht ihm sogar Spaß, die toten Körper für die Beerdigung zu präparieren. Doch John hat noch ein anderes Hobby: Er interessiert sich für Serienkiller und saugt jede Information über ihre Taten und Beweggründe in sich auf. Sein Faible für die Killer geht sogar so weit, dass er einen Schulaufsatz zum Thema „Große amerikanische Persönlichkeiten“ über den BTK-Killer Dennis Rader schreibt.

John ist für sein junges alter schon sehr intelligent und selbstkritisch. Durch sein enormes Wissen über Serienkiller weiß er, dass er sehr gefährdet ist, selbst zu einem Mörder zu werden. Doch gleichzeitig erkennt er, dass es falsch ist, einen Menschen zu töten. Aus diesem Grund hat er sich selbst Regeln aufgezwungen, die verhindern sollen, sein „inneres Monster“ zu bändigen.

Eines Tages wird der Automechaniker Jeb Jolly brutal ermordet. Nach einigen Tagen der gerichtsmedizinischen Untersuchungen, trifft die Leiche beim Bestattungsunternehmen von Johns Mutter ein. Natürlich hilft John die entstellte Leiche zu präparieren. Es folgen zwei weiterere Morde und John ist sich sicher, dass ein Serienkiller sein Unwesen in Clayton treibt. Fortan bricht er eine seiner Regeln und fängt an, die Menschen genau zu beobachten, um den Mörder selbst zu fassen. Er analysiert die Leichenfunde und stößt auf einige Ungereimtheiten.

Weitere Einzelheiten zur Geschichte darzulegen, würde dem Leser einiges an Spannung nehmen. Deshalb möchte nur darauf hinweisen, dass nach ca. einem Drittel das Buch in das Genre der Phantastik wechselt.

Dan Wells beschreibt sehr anschaulich, wie die toten Körper in der Leichenhalle seiner Mutter präpariert werden und auch die Morde des Serienkillers sind durchaus blutig.

Wells ermöglicht es uns tief in Johns Seele zu blicken. Detailliert erfahren wir, wie der Teenager seinen Hass auf die Menschheit projiziert und nur durch seine Regeln nicht selbst zum unaufhaltsamen Killer wird. Doch im Laufe der Geschichte und je näher John dem Geheimnis des Serienkillers von Clayton kommt umso mehr bröckelt die Mauer, hinter der er sein „inneres Monster“ gefangen hält.

Dan Wells hat mit seinem Debut nicht nur einen spannenden Fantasy-Thriller, sondern auch gleich zwei sehr interessante Charakterstudien abgeliefert. Auf der einen Seiten haben wir John, der versucht eine Fassade der Normalität aufzubauen um eben kein Mörder zu werden und auf der anderen Seite haben wir den Clayton-Killer, der eigentlich ein ganz gewöhnliches Leben führt, wenn er nicht töten müsste, um zu überleben.

Phantastik-Fans die es gerne ein wenig blutig haben, kommen genauso auf ihre Kosten wie Thriller-Leser, die sich mit Fantasy-Elementen anfreunden können.

Mein Fazit: Auf jeden Fall lesen!

Mittlerweile gibt es zwei Fortsetzungen zu dem Buch mit den Titeln „Mr. Monster“ und „Ich will dich nicht töten.“

 

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Beklemmend

Jeder der mal Silent Hill (egal welchen Teil und auf welchem System) gespielt hat, kennt dieses beklemmende Gefühl. Man kann nicht weiterspielen, man will den Controller weg legen und etwas schönes machen – Hunde streicheln, spazieren gehen oder ein Eis essen. Trotzdem spielt man weiter, obwohl man genau weiß, dass hinter der nächsten Ecke etwas Furchtbares wartet…

Dieser von Silent Hill inspirierte Kurzfilm fängt dieses beklemmende Gefühl sehr gut ein.

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Sucker Punch – WOW!!!

Ich habe mir gerade den Trailer zum Film “Sucker Punch” angeschaut und bin überwältigt.

Den Trailer muss man erstmal auf sich wirken lassen.  Riesige Samurais, Drachen, Nazi-Soldaten und eine Sci-Fi-Welt und das alles in einem Film? Geht nicht? Anscheinend doch und dabei sieht es auch noch verdammt gut aus.

Im ersten Moment wirkt Sucker Punch für mich wie eine Realverfilmung eines abgedrehten Animes, wie eine Drogenfantasie oder ein surrealer Traum.

Vielleicht helfen uns die wenigen bisher bekannten Storybrocken dabei, die bombastischen Bilder des Trailers zu verarbeiten und zu kombinieren.

Der Film dreht sich um ein Mädchen, das auf den Namen Baby Doll hört. Nachdem Tod ihrer Mutter wurde sie von ihrem Vater in eine Nervenheilanstalt gesteckt. Sie flüchtet sich in ihre Traumwelt, um der dunklen Realität zu entkommen. Doch schon bald scheinen die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen…

Ich hatte bereits öfters nebenher etwas über den Film gelesen, war von der Story nicht allzu angetan, dachte ich bei der Traumwelt doch wohl eher an sprechende Kaninchen und unsichtbare Katzen, die sich zu gemeinsamen Tee treffen. ;-) Das hat sich allerdings geändert. Mittlerweile will ich den Film unbedingt sehen, gleichzeitig hoffe ich allerdings, dass Regisseur Zack Snyder (arbeitet derzeit an einem Reboot der Superman-Reihe) den Bogen nicht überspannt.

Sucker Punch ist ab dem 25. März in den US-Kinos zu sehen, der Kinostart in Deutschland folgt am 31. März.

Hier noch der deutsche Trailer, der etwas mehr über die Story verrät, allerdings nicht so beeindruckend geschnitten ist wie das Pendant aus den USA:

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Wann wird endlich “Sandman” verfilmt?

Filme und Serien die auf Comics basieren, sind seit den späten 90ern schwer im kommen. Egal ob Spiderman, die neuen Batman-Filme, Iron Man, Transformers oder X-Men – Comic-Verfilmungen sind mittlerweile populär und das nicht mehr nur bei Nerds. Das Jahr 2012 wird uns mit Verfilmungen von Thor, The Avengers, Green Lantern (Jeah!!!) und einem neuen Transformers-Film beehren. Desweiteren wird gerade an einer Batman-Fortsetzung und an einem Neustart der Spiderman-Serie gearbeitet.

Langsam trauen sich die Filmemacher über den Mainstream-Comic-Rand zu schauen und behandeln Stoff fernab der zwei großen Comic-Verlage DC und Marvel.

Die seit Oktober 2010 erfolgreich in den USA laufende TV-Serie “The Walking Dead”, basierend auf der gleichnamigen Comic-Serie ist wohl das beste Beispiel dafür. In Deutschland kann man “The Walking Dead” im Bezahlfernsehen von Sky und kabelDeutschland sehen. Ich befürchte, dass eine Ausstrahlung im Free-TV innerhalb der nächsten Jahr kein Thema sein wird. Schade – viele gute US-Serien werden auf diese Art und Weise ihre verdiente Popularität in  Deutschland nie erreichen – bestes Beispiel für mich: Dexter. Hier noch der Trailer zur “The Walking Dead”-Fernsehserie:

Wer mehr Zombie-Action sehen will, kann sich hier auf sevenload den Pilotfilm (allerdings gekürzt) anschauen.

Und auch für meine Lieblings-Comic-Serie ist eine TV-Adaption geplant. Alex Kurtzman und Rober Orci (die kreativen Köpfe hinter dem letzten Star Trek Film und Transformer – Revenge of the Fallen) arbeiten gerade an der Serie zu Locke & Key. Ich bin gespannt…

Doch wann sehen wir endlich “Sandman” auf der Leinwand oder im Fernsehen? Die DC-Serie von Neil Gaiman gilt als anspruchsvollste und erfolgreichste Comic-Reihe überhaupt. Selbst die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat letzten Sommer fast einseitig über den Hauptcharakter Dream geschrieben. In den 90ern war ein Kinofilm geplant, das Projekt wurde allerdings von Gaiman persönlich gestoppt. “Ich würde lieber keinen Sandman-Film sehen, als einen schlechten.”, soll Gaiman über das damalige Script gesagt haben.

Nun sehen wir Dream vielleicht doch noch auf der Mattscheibe. Angeblich soll sich Warner Bros. die Lizenzrechte für eine Sandman-TV-Serie gesichert haben. Das will aber nicht viel heißen. Warner Bros. hatte sich ebenfalls die Rechte an der Death-Miniserie von Gaiman gesichert und nach Jahren der Planung, die Produktion eines Films letzten Sommer letztendlich eingestellt. Death ist die Schwester von Dream und hat nach einigen Sandman-Gastauftritten ihre eigene Comic-Serie bekommen.

Mann kann gespannt sein, ob Warner den Sandman-Stoff wirklich umsetzt und wenn es so kommt, werden wir die Serie im deutschen Free-TV wahrscheinlich erst Jahre später sehen können.

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Steven Spielberg is back – with Dinosaurs

Steven Spielberg arbeitet für Fox gerade an einer neuen TV-Serie: Terra Nova.

Die (bisher bekannte) Story ist schnell erzählt:

Im Jahr 2149 ist die Erde zu einem lebensfeindlichen Ort geworden.  Um die Menschheit zu retten, entwickeln Forscher eine Art Portal, mit dem man 85 Millionen Jahre in die Vergangenheit reisen kann. Die Familie Shannon (Vater, Mutter, drei Kinder) macht sich gemeinsam mit anderen Siedlern auf den Weg nach Terra Nova, der ersten menschlichen Kolonie der prähistorischen Erde. Nur leider liegt Terra Nova mitten im Jagdgebiet großer Raubsaurier…

Es scheint so, als ob Steven Spielberg einfach nicht die Finger von den Dinos lassen kann und auch der Trailer (wurde meines Wissens nach in der Werbepause des Super Bowls gezeigt) erweckt ein wenig den Eindruck, dass Spielberg die Kulissen von Jurassic Park recycelt hat. Egal – ich freue mich schon sehr auf Terra Nova.

Hier noch der Trailer:

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“Der Exorzist” zum Spielen

Wer kennt diese Szene aus einem der Horror-Klassiker nicht? In dem Streifen “Der Exorzist” läuft das von einem Dämon besessene Mädchen Regan eine Treppe auf allen vieren hinab – jedoch sonderbar verdreht.

Nun können die lieben Kleinen genau diese Szene daheim nachspielen. Und zwar mit dieser, jetzt auf der  Toy Fair 2011 vorgestellten Actionfigur.

Okay, Spaß beiseite. Natürlich ist diese Figur nicht zum Spielen gedacht, sondern für den Film-Fan, er sich damit ein Stück Horror-Geschichte ins Wohnzimmer stellen will.

Ich mag solche Figuren ja – bei mir steht die “Lady Bathory-Figur” von McFarlane im Billy-Regal.

Gefunden auf io9.com
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Neuer Blog

Hallo,

Nachdem ich mit blogger nicht ganz zufrieden war, habe ich jetzt WordPress auf meinem Strato-Server installiert und Ergebnis ist dieser Blog mit tollem Zombie-Theme. :-)
Die von blogger bekannten Seiten (Veröffentlichungen, Rezensionen und Über mich) gibt es auch hier.
Damit die drei Rezensionen von blogger angezeigt werden, stehen weiter untern schon drei Einträge – also nicht wundern.

Euer Thomas

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